Philosophie

  • Die Philosophie von Glashütte Original

    Im Zeichen von Exzellenz und Kreativität

03/02/2017

Vor mehr als 170 Jahren ließen sich die ersten Meisteruhrmacher in Glashütte nieder – mit Leidenschaft, Können und Einfallsreichtum entwickelten sie die Glashütter Uhrmacherkunst stetig weiter. Über viele Generationen wurde so eine Kultur der Exzellenz und Kreativität geschaffen, die dem Namen Glashütte Original einen besonderen Glanz verleiht. Dieser Anspruch inspiriert uns bis heute und treibt uns zu immer neuen Eigen-Entwicklungen an.

  • Glashütte Original ist der moderne Vertreter einer lebendigen deutschen Uhrmacher-Tradition, die bis in das Jahr 1845 zurückreicht. Unsere Zeitmesser werden dank einer extrem hohen Fertigungstiefe von rund 95 Prozent fast vollständig hausintern entworfen und gebaut – mit Sorgfalt, jahrelanger Erfahrung und Liebe zum Detail.

  • Die Werte, auf die wir uns bei unserer Arbeit berufen, dienen uns als Leitfaden: Exzellenz, Modernität, Originalität, Tradition, Exklusivität und Schönheit definieren die Philosophie der Manufaktur.

  • Wie kleine Rädchen greifen die unterschiedlichen Abteilungen des Hauses präzise ineinander. Von der ersten Idee über Planung und Gestaltung, von der Fertigung neuer Komponenten und eigener Werkzeuge bis hin zur Produktion der Prototypen, von Konstruktion und Montage bis zu Veredelung und Qualitätskontrolle – an der Entstehung jeder einzelnen Glashütte Original sind eine große Vielzahl kreativer Köpfe und erfahrener Hände beteiligt.

  • Mit Herzblut und Fingerspitzengefühl verleihen sie den Zeitmessern von Glashütte Original ihre Seele und machen aus jedem Modell ein filigranes Meisterwerk.

Traditionelle Merkmale

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    Original im Detail

    Original im Detail

    Der uhrmacherische Anspruch der Manufaktur Glashütte Original offenbart sich in vielen kleinen Details. Zu ihnen zählen nicht zuletzt die typischen Konstruktionsmerkmale Glashütter Uhrmacherkunst, die bei unseren mechanischen Uhren stets durch den Saphirglasboden zu bewundern sind.

    Ob traditionelle Glashütter Dreiviertelplatine mit Goldchatons, ob Schraubenunruh mit filigranen Goldgewichtsschrauben und Schwanenhals-Feinregulierung oder hochfeine Veredelung: Jedes Uhrwerk von Glashütte Original ist auch ein kleines Kunstwerk.

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    Die Dreiviertplatine

    Die Dreiviertplatine

    Anders als bei Schweizer Uhrwerken wurden in Glashütte seit 1864 traditionell fast alle Lagerstellen in einer einzigen Räderbrücke untergebracht. Sie bedeckt Dreiviertel der Werkfläche und birgt alle beweglichen Teile, vom Federhaus bis zum Ankerrad. Diese Konstruktion verleiht dem Uhrwerk zusätzliche Stabilität.

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    Der Sonnenschliff

    Der Sonnenschliff

    Der dekorative Sonnenschliff ist eine besonders anspruchsvolle Verzierung großflächiger Räder und wird seit 1868 im Glashütter Uhrmacherhandwerk verwendet. Je nach Einfallswinkel wird das Licht kreisförmig reflektiert und entfaltet so eine geradezu hypnotische Wirkung.

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    Die gebläuten Schrauben

    Die gebläuten Schrauben

    Winzige Schrauben aus Stahl werden erst in Handarbeit auf Hochglanz poliert und anschließend auf ca. 290 Grad Celsius erhitzt („Anlassen“). Die Schrauben wechseln dabei ihre Farbe von Grau über Gelb, Braun, Rot und Violett bis zu dem gewünschten Kornblumenblau. Der aufwendige Prozess des Polierens verleiht ihnen einen zusätzlichen Schutz vor Korrosion.

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    Die Schraubenunruh

    Die Schraubenunruh

    Die Unruh gehört zum Schwingsystem, das aus Unruhreif, Unruhwelle, Doppelrolle mit Plateau und Spiralfeder besteht. Sie reguliert durch ihre Schwingungen und in Kombination mit dem Hemmungssystem (Anker, Ankerrad) den Gang der Uhr sowie den Ablauf des Räderwerks. Bei einer Schraubenunruh ist der Unruhreif mit winzigen Schrauben besetzt, über die eine etwaige Unwucht ausgeglichen und das Trägheitsmoment reguliert werden kann. Diese komplexe wie dekorative Konstruktion ist ein Kennzeichen feinster Uhrmacherkunst und erinnert heute an das stete Bestreben der Glashütter Uhrmacher nach äußerster Präzision.

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    Die Handgravuren

    Die Handgravuren

    Mit viel Fingerspitzengefühl werden Unruhbrücken und (Unruh-) Kloben nach Glashütter Tradition dekoriert: Die filigranen Komponenten werden minutiös und ohne Vorlage von Hand graviert. Dabei dürfen sie nur soweit bearbeitet werden, dass sie in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt sind. So entstehen wahre Kunstwerke – und echte Unikate.

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    Der Glashütter Streifenschliff

    Der Glashütter Streifenschliff

    Dieser feine, regelmäßige Zierschliff gehört seit den Anfangstagen zu den charakteristischen Zeichen Glashütter Uhrmacherkunst und wird minutiös auf die Räderwerksbrücke, den Aufzugsrotor und einige Unruhkloben aufgebracht. Seine äußerst exakten, parallel verlaufenden geraden Streifen verleihen ein edles Finish und optische Tiefe.

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    Verschraubte Goldchatons

    Verschraubte Goldchatons

    In einigen besonders erlesenen Uhrwerken werden auch heute noch Rubine nach historischem Vorbild als Lagersteine in verschraubte Chatons gefasst. Das Chaton ist ein edles Futter aus Gold, das in die Ausdrehungen der Räderbrücke eingesetzt und mit zwei oder drei gebläuten Schrauben fixiert wird.

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    Die Schwanenhals-Feinregulierung

    Die Schwanenhals-Feinregulierung

    Eine Konstruktion, die in Glashütte seit 1888 verwendet wird: Zur Regulierung der Uhr wird eine Stellschraube an der Schwanenhalsfeder justiert. Sie nimmt über den Rücker Einfluss auf die Unruhspirale. Durch Verändern der Rückerposition wird die wirksame Länge der Spirale beeinflusst und somit der Gang der Uhr reguliert.

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    Die Anglierung

    Die Anglierung

    Beim Anglieren werden die Kanten metallener Uhrwerkskomponenten in einem Winkel von 45 Grad abgeschrägt und mit einem Stahlstift von Hand poliert. Die Kantenbrechung muss dabei eine durchgängig gleiche Breite aufweisen. Das Material wird durch diese Veredelung zusätzlich verdichtet und damit resistenter gegen äußere Einflüsse.

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    Die Perlierung

    Die Perlierung

    Die Perlierung, auch Perlage genannt, ist eine typische Glashütter Oberflächenverzierung der Grundplatine. Überlappende perlenförmige Kreisschliffe werden mit einem rotierenden Gummistift, der mit Diamantstaub versetzt ist, in aufwendigster Handarbeit auf die Werkplatine aufgetragen. Dies verleiht dem Uhrwerk eine unverwechselbare „Perlen“-Struktur.

In stetiger Bewegung

Entdecken Sie eine moderne deutsche Uhrmacherkunst, die höchsten Ansprüchen gerecht wird. 

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